Auftrag der Katholischen Arbeitsstelle für missionarische Pastoral

Die Freude des Evangeliums erfüllt das Herz und das gesamte Leben derer, die Jesus begegnen.

Papst Franziskus, Evangelii gaudium 2013, Nr. 1

Die Kirche in Deutschland steht angesichts von sozio-kulturellen Veränderungsdynamiken in der Gesellschaft selbst inmitten von grundlegenden Transformationsprozessen. Sie rufen nach einer Erneuerung und Vertiefung der Sendung der Kirche. Evangelisierung bedeutet dabei, sich als einzelne Glaubende und als Gemeinschaft immer wieder neu in die Lebensgemeinschaft des auferstandenen Christus rufen, sich ergreifen und verwandeln zu lassen. Das Evangelium als die gute Botschaft, dass Gott ein Gott des Lebens ist und die Gemeinschaft mit den Menschen sucht, ereignet sich von IHM selbst her immer wieder neu.

Die unterschiedlichen Räume, in denen Menschen leben, sind voller Spuren, die auf Gott hinweisen. (…) Das Evangelium öffnet für einen neuen Blick auf die Welt, den Zustand der Gesellschaft, die Lage der Dinge, das Leben und das Zusammenleben der Menschen.

Die Deutschen Bischöfe, Zeit zur Aussaat, 2000, S. 9/23

Das Evangelium als Beziehungsgeschehen will entdeckt, beantwortet, zur Sprache gebracht und gestaltet werden. Die Kirche ist gesendet, die liebende Zuwendung Gottes zu allen Menschen zu leben und zu bezeugen. Sie kommuniziert das Evangelium, indem sie es als eine Lebensoption für alle Menschen einladend anbietet.

Von Christus ergriffen und erleuchtet, muss sich die Kirche immer wieder erneuern lassen und aus sich heraus zu den Menschen gehen, besonders zu denen, die am Rande stehen.

Die deutschen Bischöfe, Gemeinsam Kirche sein, 2015, S. 10

Daher ist eine Erneuerung der Kirche und ihrer Glieder untrennbar mit der (Selbst-)Evangelisierung und einer missionarischen Neuausrichtung verbunden. Diese bedeutet einen Perspektivwechsel und einen Mentalitätswandel, die Haltungen, Praxis und Strukturen der Kirche verändern. In diesem Sinne ist das missionarische Handeln Paradigma für das gesamte Wirken der Kirche (vgl. Evangelii gaudium Nr. 15)

Die Arbeitsstelle

Die Katholische Arbeitsstelle für missionarische Pastoral der Deutschen Bischofskonferenz hat die Aufgabe, die pastoralen Transformationsprozesse der (Erz-)Bistümer in Deutschland zu unterstützen. Sie beobachtet Entwicklungen und Veränderungsprozesse in den Bistümern und die Forschung in einschlägigen Bezugswissenschaften. Sie reflektiert und analysiert ihre Beobachtungen im Licht der Theologie, der Sozial- und Religionswissenschaften und erarbeitet in evaluativer Weise Deutungskriterien. Sie begleitet, vernetzt und unterstützt die Diözesen in den entsprechenden Konferenzen und in exemplarischen Prozessen und Projekten.

Grundlagenstatut der KAMP (PDF)
 

Struktur

Die Arbeitsstelle ist der Pastoralkommission (III) der Deutschen Bischofskonferenz zugeordnet. Deren Vorsitzender ist Bischof Dr. Franz-Josef Bode, der Bischof von Osnabrück. Die Arbeitsstelle wird getragen durch den gemeinnützigen Verein KAMP e.V. 
Den Vorstand des Vereins bilden:

Vorsitzender: Dr. Ralph Poirel, Leiter des Bereichs Pastoral im Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, Bonn

Stellvertreter: Prälat Thomas Dornseifer, Leiter HA Pastorale Dienste, Erzbistum Paderborn

Schriftführerin: Dr. Claudia Kunz, Referentin im Bereich Pastoral, Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, Bonn

Organigramm der KAMP (PDF)​​​​​​​

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