Digitalisierung und Pastoral

Digitalität prägt zunehmend nahezu alle Gesellschafts- und Lebensbereiche. Dieser Prozess der Digitalisierung lässt auch Kirche und Pastoral nicht unberührt. Zum einen ändern sich gesellschaftliche und kulturelle Rahmenbedingungen und Verhalten, Haltungen und Erwartungen der einzelnen Menschen, auf die die Pastoral eingehen muss. Dazu gehören Perspektiven für die Zukunft unserer Gesellschaft und die möglichen Konsequenzen für jeden Einzelnen ebenso wie die Frage nach Identität, Personalität und nach dem Menschsein überhaupt angesichts der hochentwickelten Technologie.

Zum anderen ändern sich technische Möglichkeiten für die Praxis, vor allem (aber nicht nur) durch neue Kommunikationswege, die für die Pastoral genutzt werden können. In der Konsequenz ist aber nicht nur ein Bespielen neuer Kommunikationskanäle notwendig, sondern auch ein Umdenken – hin zu einer dialogischen Kommunikation und einer Akzeptanz des Kontrollverlusts, der sich aus den Partizipationsmöglichkeiten aller ergibt. 

Verweise

Ein grundlegender Artikel erscheint demnächst in KAMP kompakt 8.

Andrea Imbsweiler

Referat Evangelisierung und Digitalisierung

Tel 0361 | 54 14 91-21

Das könnte Sie auch interessieren

Beschleunigung und Resonanz

„Wenn Beschleunigung das Problem ist, dann ist Resonanz vielleicht die Lösung“, so beginnt Hartmut Rosas Buch „Resonanz“. Warum ist das auch theologisch und pastoral von Relevanz?

weiterlesen

Internetseelsorge

Das Internet ist ein Ort pastoralen Handelns und bietet Lernmöglichkeiten für missionarische Pastoral.

weiterlesen

Gemeinschaftsformen des Christlichen

Gefragt ist „Sozialformkreativität“ (R. Bucher).

weiterlesen

Glaubensinformation und -kommunikation online

Das Internet nutzen, um den Glauben zur Sprache zu bringen.

weiterlesen