Dr. Tobias Kläden
Referat Evangelisierung und Gesellschaft
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Die Fragen nach Sterben, Tod, Auferstehung und einem Leben nach dem Tod beschäftigen viele – schließlich gehen diese Themen alle etwas an, denn jeder Mensch ist endlich. Dennoch werden eschatologische Diskussionen außertheologisch kaum wahrgenommen; selbst unter theologischen Praktikerinnen und Praktikern herrschen oftmals Sprachlosigkeit oder Verdrängung, wenn es um die letzten Dinge geht. Eine sich als missionarisch verstehende Kirche, deren Aufgabe es ist, das Evangelium in der jeweiligen Kultur immer wieder neu zu buchstabieren, muss deshalb einen umfassenden Dialog über die Frage nach dem Ganzen, nach dem, was letztlich zählt, führen – auch über die gewohnten Grenzen der Disziplinen und Diskurse hinaus. Ein von der KAMP herausgegebener Band soll hierzu einen Beitrag leisten, indem er Perspektiven der Neurobiologie, der Physik, der Philosophie und der systematischen wie praktischen Theologie zusammenführt.
Das Verschwinden der Dominanz der großen christlichen Kirchen und ein zunehmender Religionspluralismus fordern nicht nur die Kirchen, sondern auch die säkulare Gesellschaft heraus.
„Wenn Beschleunigung das Problem ist, dann ist Resonanz vielleicht die Lösung“, so beginnt Hartmut Rosas Buch „Resonanz“. Warum ist das auch theologisch und pastoral von Relevanz?
Viele Menschen bezeichnen sich heute nicht als religiös, sondern als spirituell. Dabei greifen sie selbstbewusst auf verschiedene religiös-weltanschauliche Ressourcen zurück.
Die postmoderne Rituallandschaft ist vielfältig geworden. Was kann die Kirche daraus lernen?